Ausstellungs­ort werden

Ihr seid motiviert, die ToleranzRäume in euren Ort zu holen? Hier findet ihr Informationen dazu!

Welche Voraussetzungen gibt es?
Was gilt es zu beachten?
Wie könnt ihr euch als Stadt engagieren, um einen Mehrwert zu schaffen?

Gemeinsam mit interessierten Städten, Gemeinden, Institutionen, Organisationen oder Unternehmen wollen wir Orte zu einem großen ToleranzRaum machen. Dafür übernehmen die Städte die Rolle der Veranstaltenden. Das Projektteam von ToleranzRäume stellt für jeden Ausstellungsort die Ausstellung selbst, den Transport, den Auf- und Abbau, Sicherheitspersonal sowie die Begleitmaterialien für Bildungseinrichtungen und für Schulungen der ToleranzTeamer:innen kostenlos zur Verfügung.
Von der Vorbereitung über die Durchführung bis hin zur Nachbetrachtung stehen unsere Projektleiter:innen unterstützend an der Seite der örtlichen Ausstellungspartner:innen.

Jede:r Veranstalter:in kann sich aktiv in die Ausstellung einbringen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Ihr könnt eine (teilweise digitale) Ausstellungsfläche selbst gestalten, z.B. mit der Vorstellung von lokalen Organisationen und Aktionen, die sich bereits für Toleranz, Respekt und ein friedliches Miteinander einsetzen. Außerdem könnt ihr ein Begleitprogramm organisieren, in das sich möglichst viele Organisationen und Menschen vor Ort einbringen. So wird jeder Ausstellungsort ein Teil der Ausstellung und lokales Engagement sichtbar.

Als örtliche Veranstalter:innen holt ihr die benötigten Genehmigungen für den Ausstellungsplatz ein und aktiviert Bildungseinrichtungen sowie weitere lokale Initiativen. Die Organisation eines begleitenden Veranstaltungsprogramms liegt in euren Händen und wird von unseren Projektleiter:innen mit Tipps, Vorlagen und Ideen unterstützt.

Wenn ihr eine Ausstellungswand gestalten möchtet, tragt ihr die lokalen Inhalte zusammen. Nach Prüfung durch unser Projektteam wird die Übermittlung in die Ausstellung und ins Digitale von uns übernommen.

Interessenten für eine Ausstellung wie Städte, Kommunen, Museen, Bildungseinrichtungen, Religionsgemeinschaften oder Unternehmen können mit uns per Mail an ausstellungen@toleranzraeume.org Kontakt aufnehmen und ihr Interesse bekunden. Wir freuen uns über jedes Interesse und melden uns schnellstmöglich mit konkreten Informationen zu Ablauf und Planung der Ausstellung ToleranzRäume vor Ort.

Als Veranstalter:in übernimmst du die organisatorischen Aufgaben vor Ort:

  • Das Bereitstellen eines stark frequentierten Ortes (inkl. Stromanschluss)
  • Das Einholen der erforderlichen lokalen Genehmigungen (die Ausstellung selbst erfüllt die Voraussetzungen für den Aufbau fliegender Bauten im öffentlichen Raum)
  • Lokales Marketing und das Einbinden der lokalen Presse (dafür stellen wir Anregungen, Richtlinien und Vorlagen zur Verfügung)
  • Ansprache und Gewinnung von lokalen Bildungseinrichtungen
  • Optional: Die Gestaltung einer Ausstellungswand zusammen mit lokalen Initiativen
  • Optional: Die Organisation eines Begleitprogramms für die Ausstellung (dafür stellen wir Anregungen und Vorlagen zur Verfügung)

Die entstehenden Kosten werden vor allem Personalkosten vor Ort sein. Die Ausstellung selbst inkl. Sicherheitspersonal wird von uns kostenlos gestellt.

Die Realisierung und Planung der Ausstellung nimmt eine Vorlaufzeit von ca. 4-6 Monaten in Anspruch.

Die Organisation und Kosten für Transport und Auf- und Abbau übernimmt Toleranz Tunnel e.V.

Das Personal für den Auf- und Abbau organisiert das Projektteam von Toleranz Tunnel e.V.

  • Gesamte Ausstellfläche: ca. Breite: 7,00m, ca. Tiefe: 14,00m, ca. Höhe: 5,00m
  • Container: ca. Breite: 2,50m, ca. Tiefe: 9,90m, ca. Höhe: 2,60m
  • Ring: Durchmesser ca. 7,00m, Etwaige Anbringungshöhe ca. 4,50m

Toleranz-Tunnel e.V. unterstützt mit allgemeinem Pressematerial und Templates z.B. für Plakate.

Wir stellen einen Sicherheitsdienst bereit, der die Ausstellung vor Ort rund um die Uhr bewacht.

Für jeden Ausstellungsort gibt es eine:n verantwortliche:n Projektleiter:in beim Toleranz-Tunnel e.V., der:die bei allen Fragen und Planungsschritten rund um die Ausstellung unterstützt.

Haben wir Euer Interesse geweckt?

Wenn ihr die Ausstellung ToleranzRäume auch in eurer Stadt zeigen möchtet, könnt ihr uns gerne kontaktieren und wir senden konkrete Informationen über den Ablauf und die Planung der ToleranzRäume vor Ort.

Bringt euch ein!

Jede:r kann sich einbringen, in der Ausstellung selbst, z.B. durch die Gestaltung einer Ausstellungswand, bei einem begleitenden Event, online, als örtliche:r Veranstalter:in oder auch als ToleranzTeamer:in.

Die Ausstellung regt am jeweiligen Ausstellungsort einen Austausch über Respekt und Toleranz an. Besucher:innen können ihre Sichtweisen einbringen und Respekt und Toleranz in den eigenen Alltag tragen – durch Feedback-Elemente in der Ausstellung, über Social Media oder Anregungen für respekt- und toleranzfördernde Aktivitäten.

ToleranzTeamer:innen stehen in der Ausstellung mit Rat und Tat zur Seite. ToleranzTeamer:innen sind Menschen, die vor Ort bereit sind, gelegentlich eine Führung durch die Ausstellung zu übernehmen und Workshops an Bildungseinrichtungen durchzuführen. Diese Menschen müssen bildungspolitisch vorgeschult sein und werden über den/die lokale:n Veranstalter:in akquiriert. Sie werden von dem pädagogischen Team der ToleranzRäume für die konkrete Aufgabe geschult und mit Materialien ausgestattet.

Lokale Initiativen und Projekte, die sich für Respekt, Toleranz und Mitmenschlichkeit einsetzen, sind eingeladen, sich einzubringen, sich vorzustellen und Dialoge zu ermöglichen. Diese Initiativen weiten die Ausstellung thematisch räumlich aus. Bereits existierende Räume der Toleranz werden sichtbarer und eine Vernetzung der lokalen Initiativen untereinander und mit den Ausstellungsbesucher:innen unterstützt.

Du hast Fragen zu der Ausstellung?
Hier gibt’s Antworten.

Begleit­programm

Jeder Ort und ansässige Organisationen sind aufgerufen, die Ausstellung mit Veranstaltungen und Initiativen im Zeichen von Toleranz und Respekt zu begleiten und zu erweitern. Möglich sind neben der Eröffnungsveranstaltung z.B. Lesungen, kleine Konzerte und Podiumsgespräche. Dies bindet die Zivilgesellschaft ein und lokale Initiativen können sich im Rahmen der Veranstaltungen vorstellen und einbringen.